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Rundbrief 1

Autor: Linda | Datum: 05 Dezember 2016, 15:34 | 4 Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

ich bin nun seit fast drei Monaten Volunteer im Tumaini Children Center in Bukoba (Tansania). Dieses Center beherbergt Mädchen und Jungen im Alter zwischen ungefähr sechs und 20 Jahren, denen es nicht möglich ist in ihren Familien zu leben.Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich: Todesfälle der Eltern, Konflikte in den Familien und Armut sind die Hauptgründe, welche die Kinder zu einem Leben auf der Straße zwingen. Dieses Leben auf der Straße bedeutet für die meisten Kinder nicht nur nicht in die Schule gehen zu können, sondern auch Mangelernährung, nicht ausreichende gesundheitliche Versorgung sowie teilweise Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch zu werden. Außerdem werden viele Kinder Opfer von Bandenkriminalität. Es ist ein Leben in der untersten Gesellschaftsschicht. Einige Kinder finden Arbeit als Houseboy / Housegirl, Autowäscher, Schuhputzer oder anderen Hilfstätigkeiten. Aber auch in diesen Arbeitsverhältnissen erwartet sie häufig psychischer und physischer Missbrauch. Das Tumaini Children Center versucht diesen Kindern eine Perspektive zu geben. Sister Adventina Kyamanywa leitet das Center unter der NWD (North Western Dioceses) der ELCT (Evangelical Lutheran Church in Tansania). Somit besteht auch heute noch eine starke Verbindung nach Europa. „Tumaini“ bedeutet auf Kiswahili Hoffnung. Diese Hoffnung wird den Kindern geschenkt, indem sie regelmäßige Schulbildung erhalten, psychologisch betreut werden und ein Gemeinschaftsgefühl erleben dürfen. Besonders dieser Zusammenhalt überrascht mich immer wieder sehr. Gegründet wurde das Tumaini Children Center 2003 von Sister Debora Brycke aus Schweden und bietet Platz für bis zu 60 Kinder. Bis heute wurde schon über 1000 Kindern eine neue Perspektive gegeben. Dabei hört die Betreuung nicht mit Abschluss der weiterführenden Schule auf, sondern durch regelmäßige Follow-Ups (Routinebesuche) werden die Lebenswege über Berufsausbildungen, Selbstständigkeit oder Studium am College oder der Universität weiterverfolgt und emotional wie finanziell unterstützt. Auch für die im Center lebenden Kinder gibt es regelmäßige Follow-Ups in den Familien. Falls möglich, wird stets versucht die Kinder wieder in ihre Familien einzugliedern oder andere dauerhafte Aufenthaltsorte beispielweise in Pflegefamilien zu finden. Hierzu werden gemeinsam mit den Kindern und den Familien (Eltern und/oder andere Verwandte) Lösungen gesucht und diskutiert. Das Tumaini Children Center ist somit ein Sprungbrett in ein besseres Leben und sollte keine dauerhafte Lösung darstellen. Dennoch gibt es immer wieder Kinder die ein Leben auf der Straße dem Tumaini Children Center und der Familie vorziehen. Auch mit diesen Kindern stehen die Streetworker in stetigem Kontakt. Zudem leistet das Tumanini Children Center durch Seminare für Erwachsene und Kinder über Childprotection und Kinderrechte präventive Arbeit, um die Zahl an Straßenkindern zu reduzieren. Um die regelmäßigen Follow-Ups zu gewährleisten und die Seminare umzusetzen kooperiert das Tumaini Children Center mit verschiedene anderen NGOs und nutzt somit bestehende Strukturen in den verschiedenen Distrikten, z.B. HUYAWA und MVCC.

Die freiwillige Teilnahme am Leben im Tumaini Children Center ist von zentraler Bedeutung. Die intrinsische Motivation ein besseres Leben zu führen und dafür regelmäßig zur Schule zu gehen wird durch Gespräche mit den Kindern hervorgerufen und aufrechterhalten. Da viele der Kinder unregelmäßig oder gar nicht zur Schule gegangen sind wurde in der naheliegenden Grundschule (1. bis 6. Klasse) eine spezielle Tumaini-Klasse eingerichtet. In dieser Klasse werden die Kinder an einen regelmäßigen Schulbesuch gewöhnt. Aus diesem Grund steht auch hier die intrinsische Motivation, bzw. eine hohe Qualität extrinsischer Motivation, und somit der Spaß am Lernen, im Vordergrund. Von dieser lernendenzentrierten Perspektive auf Schule könnte sich in Deutschland der eine oder andere Pädagoge eine Scheibe abschneiden. Wenn die Schüler bereit sind wechseln sie in die regulären Klassen der Grundschule, spätestens jedoch nach der vierten Klasse. Wobei hierzu anzumerken ist, dass die Klassenstufe innerhalb der Tumaini-Klasse nach aktuellem Leistungsstand und nicht nach Alter eingeteilt wird.

Neben der Schulbildung werden im Tumaini Children Center am Nachmittag und am Wochenende auch nonformale Freizeitaktivitäten angeboten, um die Persönlichkeitsentwicklung und das Selbstwirkungsempfinden der Kinder zu fördern. Dazu zählen sportliche Aktivitäten (zumeist Fußballtraining und Bewegungsspiele), Theatergruppen und ein Chor. Außerdem gibt es kreative Arbeitsgruppen (insbesondere Häkeln und Malen) und freies Spielen. Die Kinder werden auf ein selbstständiges Leben vorbereitet, indem tägliche Aufgaben übernommen werden. Dazu zählen Wäsche waschen, Reinigen der verschiedenen Räume, Kochen, Verpflegung der Tiere und die Arbeit im landwirtschaftlichen Bereich.

Ich möchte an dieser Stelle verstärkt auf den Chor eingehen, da dieser inzwischen sehr erfolgreich ist. Der Chor wird von Andrew geleitet. Er ist inzwischen so gut, dass zwei DVDs produziert worden sind. Die Kinder touren an den Sonntagen durch die Region und präsentiert das Tumaini Children Center in Gottesdiensten. Durch eine spezielle Tumaini-Kollekte kann so Geld gesammelt werden. Außerdem gibt es immer viele Sachspenden, die dann entweder weiterverkauft werden oder direkte Verwendung finden. Der Chor hilft so dabei auf die Straßenkinderproblematik aufmerksam zu machen und die Arbeit des Tumaini Children Centers vorzustellen. Andrew besitzt keine musikalische Ausbildung. Diese möchte er möglichst bald nachholen. Momentan fehlt ihm dazu jedoch noch das Geld, um musikalische Kurse auf dem Collage in Uganda zu besuchen. Er erhofft sich dadurch die Produktion der nächsten DVD verbessern zu können und sie somit teurer verkaufen zu können. Ziel ist es mit dem Verkauf der DVDs insgesamt 5 000 000 Tsh (ca. 2000 Euro) zu sammeln.

Um die Lebensgeschichten der Kinder etwas zu verdeutlichen möchte ich Euch Shedrack Dismas vorstellen. Shedrack ist im Alter von 17 Jahren Tumaini-Children geworden. Inzwischen hat der die weiterführende Schule abgeschlossen und geht auf das College, um Lehramt zu studieren. Er hat seine Lebensgeschichte aufgeschrieben, die ich im Folgenden mit Euch teilen möchte:

Dear Brothers and Sisters,

my name is Shedrack Dismas. I´m 25 years old. I am a child who was born in a poor family. My mother’s name is Vestina and my father’s name is Dismas. Although I was born in a poor family, I believe that I don’t have to die in a poor family. From the day I was born, I didn’t live or experience a good life with my parents. The problems in my life started from the day my mother found out that she was pregnant. She got pregnant soon after having completed her primary education where my mother and father went together. According to traditional facts, my mother was not allowed to be married with my father, so my parents never were married.

Due to that case my mother decided to stay at home, where she was living with my grandmother. When my mother was 17 years old, she decided to marry another man in another village apart from my father! Here is where my problems in life started, because I was still young (one year old) and I was still breast fed. But my mother didn’t care simply because the man to whom she was going to be married, promised her to take care of me and to wait until I am mature enough. But you can’t imagine that when I was 1 ½ years old the man decided to take the action of killing me in order to get his own child. He simply though that I was wasting his time and wanted his own child from my mother. In short, the man was not good at all because he acted as a witch doctor in order to kill me. When my mother was going to fetch water, I was crying, because she left me alone. The man, instead of taking good care of me, decided bad and took me from outside and he threw me inside the house like a stone. When he was throwing me, I fell down and broke both of the bones in my legs! When my mother came from the river, she found me crying inside the house and when she asked the man about what has happened to me, he said that he was not aware of what was going on.

So in the midnight my mother decided to take me to the hospital and the nearest hospital was about 40 kilometers away. My mother walked all night to the hospital. When she arrived there, the doctors took some measurements very quickly and investigated me, and then they realized that all bones of my legs were broken. So the doctor told my mother to stay in the hospital for six months to make sure that my bones were joined together.

When six months were completed, the doctor allowed my mother to go back home. But my mother’s husband still didn’t want me and when he heard that I was okay he was not happy […].

Now my mother couldn’t proceed living with me together with her husband. So when I was two years old my mother decided to take me to my grandmother. I lived with my grandmother for a long time. Remember that all of this time I was living without knowing who my father was! So when I was 10 years old, my grandmother and my mother decided together to find my father so as to take me to school. Luckily in the year 2000 they got my father and he agreed to stay with me and to take me to school, although he was living with another woman (step mother).

In 2001 I started Standard I. When I was in Standard III my step mother told my father that I must leave from their family simply because I was not her child. So my father decided to chase me away […]. Here I had nowhere to go, my mother was married to another man, same as my father was married to another woman.

In 2004 I decided to stop school because I had no one to help or support me so I decided to go to the street in the hope of finding food and other needs like clothes […]. When I arrived in the street, I decided to ask everyone if he or she could help me with any job that I could do so as to get food and clothes.

Suddenly I met a woman who asked me to do a job in her house as a house boy. The place was called Hamugembe in the Municipal Council of Bukoba – Kagera, Tanzania. I started the job in 2006, just doing all of the work in the house including cooking the food, washing the clothes, digging and taking the children to school. I was not happy and I was very disappointed at the time that I was taking the children there while I was not going to school. But I thank God that in 2007 there was a special announcement from the Government that was announcing that all people who were staying with house boys or girls must take them to schools so as to acquire some knowledge. So the woman decided to take me to a special school called MEMKWA which means education for people who hadn’t gone or missed school because of different circumstances. So I started the school while at the same time I was working as a house boy. Due to this I couldn’t manage to work and study so I had a hard time because my job was not going well at the time that I was in school.

In 2008, the woman who took me to school decided to take me out of school again because I was not doing well in her household. She told me to go back home instead of proceeding with studying. Since I was liking the school and I was doing very well in class I didn’t agree with her. I didn’t want to go back home because I knew what was waiting for me there. Instead I apologized and asked her to leave me alone so as to find another way. Maybe I could get someone to help me to go on with my studies. Luckily at the school where I was studying there was among all teachers one coming from the Tumaini Children Centre. So when I went there to explain the teachers what has happened to me he said “I am very sorry, Shedrack, for the problems that you are facing. At the centre where I’m coming from, they help children who are living in the streets and in a bad environment like you. So why don’t you go there to explain your problems?” Then I said “Yes!”

I decided to go to Tumaini Children Centre where I explained my problems. And I thank Lord and Sister Adventina who accepted and promised to help me to continue with my studies. As the time was going on I was improving more and more. In 2010 I completed my Standard 7 (Primary Education) where I got good results. I was selected by the government to join a certain school called Bukoba Secondary School, which is a very good school for talented people.

In 2014 I completed my Secondary Education (Form Four) and I passed very well […]. Due to those results I was selected again by the government to join directly a University called “The University of Dodoma”, where I was taking my first Diploma to be a teacher of science subjects in Primary Education. In 2015 I joined the University where I studied for four semesters. The course was actually to be taken for three years but because of problems that occurred in the Ministry of Education, all students who were taking the Diploma were told to go back home until they are told to come back again to proceed with their studies. This also included me.

At the beginning the government was paying the fees including feed for food, accommodation and other materials for studies. So now the government has decided to shift us from the University of Dodoma to another College called “Tabora Teacher’s College” where we have to pay our own fees that are 1 500 000 Tshs [ca. 600 Euro]. I will study for three years from 2016 – 2019 until I complete my Diploma.

[…]. I hope if you read my story you will understand how I am facing many problems. […]

Thank you

Shedrack

God bless you

Shedrack würde sich sehr über Nachrichten aus Deutschland freuen. Wer Interesse hat sich mit ihm auszutauschen, kann ihm gerne eine Email schreiben: shedrackdismas@gmail.com.

Nun möchte ich den letzten Teil meines Rundbriefes meinen persönlichen Erfahrungen in Bezug auf mein Leben in Tansania und insbesondere im Tumaini Children Center widmen.

Ich habe es inzwischen geschafft mir einen Alltag aufzubauen. Am Vormittag bin ich meistens in der Schule. Dort arbeite ich mit einer Kleingruppe von sieben Kindern. Vier dieser Kinder waren bereits im Tumaini Center als ich dort angekommen sind und drei leben seit Anfang November hier. Ich übe mit den Kindern vor allem lesen, schreiben und die Grundrechenarten. Aber auch Malen und Singen gehören zu meinen Unterrichtsfächern. Es ist besonders wichtig diesen Neuankömmlingen zu vermitteln, dass das Leben in einer Gemeinschaft und zur Schule gehen, Spaß machen kann. Somit sehe ich meine Rolle nicht als klassische Lehrerin, sondern als Sozialarbeiterin, die den Kindern hilft, sich in das Leben im Center und der Schule einzugewöhnen.

Ein oder zwei Mal in der Woche bin ich anstatt in der Schule am Vormittag auch im Office. Dort helfe ich bei der Büroarbeit, unterrichte eine Kleingruppe an Mitarbeitern in Englisch oder gehe mit den Streetworkern in die Town, um Straßenkinder und Familien für die regelmäßigen Follow-Ups zu treffen. Meine Nachmittage verlaufen nicht ganz so regelmäßig. Wenn es klappt treffe ich mich ein bis zwei Mal mit Aron Twina. Er unterrichtet mich in Kiswahili. Manchmal helfe ich den Kindern bei ihren täglichen Aufgaben oder ich biete verschiedene Freizeitaktivitäten an. Das ist momentan hauptsächlich Malen, Häkeln und Puzzlen. Aber auch für Duplo-Lego-Spielen, Basteln und Memory sind einige Materialien vorhanden. Das werde ich in nächster Zeit so nach und nach auch noch anbieten. Die Kinder sind von diesen Arbeitsgruppen natürlich sehr begeistert da es etwas Abwechslung bringt. Jedoch möchte ich nicht, dass der Eindruckt entsteht, dies wäre zwingend notwendig. Die Kinder sind sehr begabt im Spielen mit den gegebenen Dingen, die sie in ihrer Umgebung finden. Es mangelt den Kindern weder an der Kreativität noch an der Zeit um kindliche Spiele zu spielen. Weitere Nachmittagsbeschäftigungen bestehen darin die Kinder mit Pflastern und kleinen Verbänden zu verarzten, Tagebuch zu schreiben, Querflöte zu spiele oder für mich zu häkeln.

Ich bin insgesamt von dem Leben im Tumaini Children Center sehr positiv überrascht. Ich wurde herzlich aufgenommen und fühle mich sehr wohl. Die Entwicklung der Kinder beobachten zu können ist wundervoll. Mir passieren in der Interaktion mit den Kindern natürlich sehr viele Fehler und Missverständnisse, wodurch wir alle immer wieder was zu lachen haben. Besonders wenn ich den Kindern bei ihren täglichen Pflichten helfe bin ich sehr unbeholfen, da ich nicht weiß wie man über dem offenen Feuer kocht, Mais pflanzt und die Tiere versorgt. Meine Unbeholfenheit im Umgang mit den verschiedenen Werkzeugen trägt dann sehr zur Erheiterung der Kinder bei – naja irgendwer muss ja der Klassenclown sein. Ich merke aber, dass für die Kinder der Rollenwechsel zwischen Schüler am Vormittag (und ich bin die Lehrerin) und Lehrer am Nachmittag (und ich bin die Schülerin) sehr schön ist. Die Meisten sind auch sehr geduldig mit mir – so wie ich mit ihnen am Vormittag. Dieses Gleichgewicht ist unglaublich schön.

Auch sonst empfinde ich das Leben hier als sehr ausgeglichen. Jeder trägt entsprechend seiner Fähigkeiten, Kenntnissen und Alter zum Gemeinschaftsleben bei. Und auch ich habe nach so kurzer Zeit meinen Platz gefunden. Ich erlebe sehr viel, habe erste Freundschaften geschlossen und komme mit den anderen Lebensumständen gut zurecht. Meine Rollen und Aufgaben hier sind schwer zu definieren und kaum zählbar: Ich bin Pädagogin, Sozialarbeiterin, Streetworkerin, Lehrerin, Freundin, Schwester, Mitbewohnerin, „Mama“, Weiße, Volunteer, Gastgeberin, Gast und vieles mehr… aber vor allem bin ich Dankbar hier zu sein.

Ganz liebe Grüße aus dem Tumaini Children Center!

Eure Linda

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Kommentare

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